 Im Jahre 1965, im Alter von 69 Jahren, reiste Shrila Prabhupada auf einem Frachtschiff nach Amerika, um dem Wunsch seines spirituellen Meisters nachzukommen. Er begann als mittelloser Mönch, allein und ohne jegliche materielle Unterstützung; doch nach und nach kamen die Menschen zu ihm - angezogen von seiner spirituellen Reife und Ausstrahlung. Trotz seines fortgeschrittenen Alters war Shrila Prabhupada unermüdlich unterwegs. Er gründete 108 Zentren in 49 Ländern, nahm Tausende von Schülern an und brachte Millionen von Menschen die Botschaft des Krishna-Bewusstseins näher. Gleichzeitig verfasste er rund sechzig Bücher mit Übersetzungen und Erläuterungen der vedischen Schriften.
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Der Höchste Herr sprach: Den Erscheinungsweisen der Natur gemäß, die von der verkörperten Seele angenommen werden, kann ihr Glaube von dreierlei Art sein - von Tugend, Leidenschaft oder Unwissenheit. Höre jetzt darüber. 17. Kapitel der Bhagavad-Gita / Die verschiedenen Arten des Glaubens Vers 2 / A. C. Bhaktivedanta Swami |
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Mein Gurudeva, Ohm Vishnupada Srila Bhakti Prajnana Kesava Gosvami Maharaja, erzählte mir oft von seinem Gottbruder, Parama-pujyapada Sri Abhaya Caranaravinda Bhaktivedanta Prabhu. In der Zeit vor seinem Sannyasa nannten wir ihn liebevoll Abhaya Caranaravinda Prabhu oder Prabhu. Mein Gurudeva erzählte mir immer wieder, wie dieser Gottbruder, Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura bereits von Anfang an besonders lieb war. |
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"Das Bhagavata Purana ist leuchtend wie die Sonne und ging auf, begleitet von Religion und Wissen, gleich nachdem Sri Krishna in Sein Reich zurückgekehrt war. Menschen, die durch die tiefe Finsternis der Unwissenheit im Zeitalter des Kali die Orientierung verloren haben, sollen von diesem Purana Licht empfangen." (SB. 1.3.43) - Die zeitlose Weisheit Indiens findet ihren Ausdruck in den Veden, den uralten Sanskrittexten, die sich mit allen Bereichen des menschlichen Wissens befassen. Die ursprünglich mündlich überlieferten Veden, wurden zum ersten Mal von Srila Vyasadeva, der "literarischen Inkarnation Gottes", niedergeschrieben. |
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Wenn du geheiratet hast, warum vernachlässigst du dann deine Frau? So verhält sich kein Vaisnava. Ein Vaisnava zu sein bedeutet, daß man sehr Verantwortungsbewußt handelt. Und wenn man heiratet, dann muß man Verantwortung übernehmen. Ich gebe keinem Gottgeweihten Sannyasa, der sich nicht verantwortungsvoll verhält. Es ist besser, wenn du jetzt versuchst, deine Pflichten als Haushälter in richtiger Weise zu erfüllen und alle anderen Ideen erst einmal beiseite läßt. - (aus einem Brief von 1972) |
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Srila Bhaktivedanta Swami Prabhupada, sah es als einer seiner wichtigsten Aufgaben an, das Srimad Bhagavatam, ein Standardwerk vedischen Wissens, den Menschen im Westen zugänglich zu machen und opferte eine geraume Zeit seines Lebens dafür, es in die englische Sprache zu übersetzen. Später halfen ihm viele seiner Nachfolger dabei, es in weitere Sprachen zu übersetzen. |
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Jeder Mensch möchte für immer leben und glücklich sein. Das ist ein ganz natürliches Verlangen, weil jedes Lebewesen dem eigentlichen Wesen nach unvergänglich und voller Glück ist. Im bedingten Seinszustand des Lebens jedoch ist jeder in einen Kampf gegen die sich wiederholenden Geburten und Tode verwickelt. Deshalb hat bisher niemand weder Glück noch Unsterblichkeit erlangt. |
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