| Krishna - Bewusstsein |
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Du bist nicht der Körper. Die moderne Wissenschaft liefert uns umfassende Informationen über die äußerlichen, vergänglichen Aspekte des Lebens, jedoch nicht über unsere ewige, innere Natur. So wie die verkörperte Seele in diesem Körper fortgesetzt von Knabenzeit zu Jugend und zu Alter wandert, so geht sie beim Tod in ähnlicher Weise in einen anderen Körper ein. Ein besonnener Mensch wird durch einen solchen Wechsel nicht verwirrt. Wie ein Mensch alte Kleider ablegt und neue anzieht, so gibt die Seele alt und unbrauchbar gewordene Körper auf und nimmt neue materielle Körper an. Du bist eine spirituelle Seele.
Materielles Glück ist nur zeitweilig. Durch die körperliche Lebensauffassung gleicht unser Begriff von Glück einer Wahnvorstellung. Freude auf der körperlichen Ebene ist von Natur aus flackerhaft und zeitweilig. Daher erfahren wir in ihr keine wirkliche Erfüllung. Wahre Freude ist die der Seele. Die Seele sucht von Natur aus nach Glück. Wenn sich die spirituelle Seele fälschlicherweise mit dem materiellen Körper identifiziert, wird ihr Bedürfnis, nach Freude zu suchen, auf vergängliche Objekte gerichtet. Auf diese Weise bleiben wir unzufrieden. Die Kapazität der materiellen Sinnesobjekte ist begrenzt und vermag unsere Bedürfnisse nicht wirklich zu befriedigen. Es ist natürlich, nach Glück zu streben. Ist unsere vergessene, spirituelle Natur wiederbelebt, können wir Vollkommenheit erlangen. Diese Vollkommenheit zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, die reine Seele in Beziehung zum Ursprung allen Seins zu erkennen und sich im Selbst zu erfreuen. Erfährt man transzendentale Glückseligkeit , die keine Begrenzung kennt, gibt es nichts Kostbareres mehr, was es zu erreichen gäbe. So gefestigt wird man sogar inmitten größter Schwierigkeiten nicht erschüttert oder verwirrt. Bhakti-Yoga: Wahre Liebe und Zuneigung Im bedingten Zustand sind wir damit beschäftigt, den Verlangen der Sinne zu dienen. Wenn die gleichen Sinne darauf ausgerichtet sind, zur Freude Gottes, Krischnas, und im Einklang mit Seinen Unterweisungen zu handeln, so nennt man dies Bhakti-Yoga. Wenn wir durch den Vorgang des Bhakti-Yoga Selbstverwirklichung erlangen, erwacht unsere ewige Beziehung mit Krischna und wir können uns Ihm mit reiner Liebe und Hingabe zuwenden. So wie die Wurzel eines Baumes zu bewässern automatisch auch die Zweige und Blätter mitversorgt, so erweist derjenige allen Lebewesen den höchsten Dienst, der seine Handlungen ganz auf Krischna, den Ursprung allen Seins, ausrichtet. Die heiligen Namen zu singen reinigt das Herz und löscht das brennende Feuer des materiellen Daseins. Sie lassen den Ozean spirituellen Glücks anwachsen und befähigen uns, in jedem Moment transzendentalen Wohlgeschmack zu kosten. Unser Bewußtsein wird erhoben und das Selbst geläutert. Das Tor zum ursprünglichen spirituellen Leben öffnet sich. Materielles Dasein bedrückt uns nicht und wir erfahren unsere ursprüngliche Natur in einer Beziehung der Liebe und Hingabe zu Gott.
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Ein Körper ohne Bewußtsein ist ein toter Körper. Sobald das Bewußtsein den Körper verläßt, kann der Mund nicht mehr sprechen, die Augen werden nicht mehr sehen, die Ohren nicht hören, und das Gehirn wird nicht mehr im Stande sein zu denken. Wie die Sonne von einem Punkt aus das ganze Universum mit Licht erhellt, so durchdringt die spirituelle Seele im Herzen den gesamten Körper mit Bewußtsein. Genau wie die Sonnenstrahlen ein Beweis für die Gegenwart der Sonne sind, so ist das Vorhandensein von Bewußtsein ein Beweis für die Gegenwart der Seele.

