Menu Content/Inhalt
Home arrow Philosophie arrow Zehn Prinzipien
Zehn Prinzipien Drucken E-Mail

6. Das bedingte Lebewesen

Seiner wesensgemäßen Natur nach ist die Seele ein ewiger Diener Krischnas. Die illusionierende Energie Krischnas, Maya, belehrt diejenigen Lebewesen, die sich von Krischna abgewandt und daher ihre ursprüngliche Natur vergessen haben, und nun versuchen, die materielle Natur für sich zu beanspruchen und auszubeuten. Sie fesselt sie mit den Schlingen der drei Wirkungsweisen der materiellen Natur: Tugend, Leidenschaft und Unwissenheit. Sie bedeckt ihre ursprüngliche Form mit einem grob- und feinstofflichen Körper und unterwirft sie dem Gesetz des karma. Im leidvollen Kreislauf von Geburt und Tod erfährt die Seele auf diese Weise Glück und Leid in acht-millionen-vierhundert-tausend Lebensformen.

7. Die befreite Seele

Wenn das Lebewesen auf seiner langen Wanderung durch die höheren und niederen Bereiche der materiellen Welt die Möglichkeit bekommt, einen reinen Vaishnava zu treffen, der in das Kosten des transzendentalen Glücks reinen hingebungsvollen Dienstes vertieft ist, wird es die Neigung entwickeln, dem Pfad der Gottgeweihten zu folgen. Durch das Chanten der Heiligen Namen Krischnas wird es allmählich von seiner materiellen Knechtschaft befreit. Nach und nach verwirklicht es seine ewige transzendentale Gestalt und erlangt die Befähigung, den reinen spirituellen Wohlgeschmack des direkten Dienstes zu Krishna zu kosten.

8. Die gleichzeitige Einheit und Verschiedenheit vom Herrn mit Seiner Schöpfung

Die gesamte spirituelle und materielle Schöpfung ist eine Transformation von Shri Krischnas Energie. Die atheistischen Philosophien vom Nichts oder der völligen Einheit entsprechen nicht der Wahrheit. Solche Irrlehren sind typische Erscheinungen des gegenwärtigen Kali-Zeitalters und widersprechen den Schlussfolgerungen der Veden. Die Veden beschreiben, dass auf unbegreifliche Weise Eins- und Verschiedensein von Gott mit Seiner Schöpfung als das fehlerfreie und reine Verständnis der absoluten Wahrheit. Alles ist untrennbar mit Shri Krischna verbunden, da Er die Ursache aller Ursache ist. Dennoch ist alles auch von Ihm getrennt, da Er Seine unabhängige Stellung ewig beibehält. Man kann vollkommene Liebe für das ewige Absolute entwickeln, wenn man sich dieses Prinzip zu eigen macht.

9. Die hingebungsvolle Praxis

Die neun Vorgänge des Bhakti-Yoga, die nach den Regulierungen der Schriften praktiziert werden, lauten wie folgt: Über Krischnas Namen, Gestalt, Eigenschaften und Spiele hören, chanten, sich daran erinnern, Ihm Gebete darbringen, Ihn verehren, Seinen Lotosfüßen dienen, als Sein Diener handeln, Sein Freund werden und sich Ihm vollkommen ergeben. Wer mit Vertrauen auf diese Weise spirituelles Leben in der Gemeinschaft reiner Gottgeweihter und unter der Führung eines echten spirituellen Meisters praktiziert, wird mit Sicherheit reine Liebe zu Krishna erlangen. 

10. Die höchste Vollkommenheit

Wer ist Krischna? Wer bin ich, die Seele? Was ist diese vergängliche materielle Welt und was ist die ewige spirituelle Welt? Derjenige, der sich ausschließlich dem Dienst Shri Krischnas verschrieben hat und die vedischen Schriften unter der Führung reiner Gottgeweihter studiert und verstanden hat, der sowohl alle Vergehen als auch seine Anhaftung an fromme und sündhafte Handlungen aufgegeben hat und der alle Fragen beantworten kann, ein solcher Diener Krischnas ist qualifiziert, den Nektar der heiligen Namen in der Gemeinschaft reiner Gottgeweihter zu trinken.

Auf der reifen Stufe spiritueller Praxis, wenn die Seele ihre ursprüngliche transzendentale Gestalt verwirklicht, erwachen durch den Einfluss der Freudenenergie Krischnas, spirituelle Emotionen im Herzen des Praktizierenden. Er entwickelt den starken Wunsch, den Fußspuren der ewigen Diener Radha und Krischnas zu folgen und dem göttlichen Paar im transzendentalen Reich von Vrindavana zu dienen. Nachdem er allmählich seinen ewigen Dienst verwirklicht und aufgenommen hat, wird ihm in diesem Dienst eine Freude zuteil, die unübertroffen und einzigartig ist und mit nichts in der materiellen Welt verglichen werden kann. Ein höheres Ziel gibt es für die Seele nicht.


Ähnliche Beiträge



 
Textgröße: a / a | English

BHAKTI Tips

Der Begründer der Relativitätstheorie

Albert Einstein
(1879-1955) erklärte, dass die vegetarische Ernährung rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen könnte.

 

BHAKTI Interaktiv

BHAKTI Momente

PayPal-Bezahlmethoden-Logo


top