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Jenseits des Nirvana Drucken E-Mail
Dienstag, 22. Juli 2008

Über das Buch "BEYOND Nirvana"

Unsere moderne Welt hat beinahe den Geist für eine Beziehung mit der Persönlichkeit Gottes verloren. Einerseits ist es nun alltäglich für die Menschen, nach der Existenz Gottes zu fragen; andererseits ist es selten, Menschen zu finden, die ein Bewusstsein, einen Sinn für Gott als eine Person besitzen. Obwohl die Tatsache nicht völlig aus unserem Bewusstsein und Vokabular gegangen ist, dass Gott eine Gestalt hat (und sie ist erfüllt mit Eigenschaften, die so liebenswert und brillant sind) ist sie dennoch kaum bemerkbar in der modernen Kultur. Die moderne Welt scheint in jeder Hinsicht derartig strukturiert und gelenkt zu sein, dass jegliche Erwähnung, er habe reizend schöne Eigenschaften, einen wunderschönen Namen und eine prächtige Gestalt, so gut es geht vermieden wird. Wie ist dies geschehen? Wodurch wurde die Persönlichkeit Gottes immer mehr an den Rand des gesellschaftlichen Bewusstseins gedrängt? Welche Philosophien, Einstellungen oder Lehren trugen zu dieser kollektiven Verfremdung bei? Und viel wichtiger: Welche Philosophien bieten ein Verständnis von seiner Persönlichkeit und unserer eigentlichen ewigen, persönlichen Beziehung mit ihm?

Das Erscheinen dieses speziellen Buches in der westlichen Sprache beantwortet jene Fragen und legt die historischen, philosophischen und besonders falschen Einflüsse dar, welche die allgemeine Ablehnung einer Persönlichkeit Gottes förderten. Es ist richtig zu sagen, dass dieses Buch eine „Meilenstein“ - Veröffentlichung ist, denn jenes bietet dem Leser die einzigartige Möglichkeit an, die feine Grenzlinie zu erforschen, die unauffällig gesetzt wurde zwischen Gottes Persönlichkeit und unserer eigenen. Dadurch wurde unsere natürliche Neigung gehemmt, durch den persönlichen Austausch mit dem Höchsten Herrn nach Freude und Glück zu suchen. Der mannigfaltige Aufbau jener Philosophien, welche die unpersönliche Auffassung von Gott darlegen, ist vielfach bekannt als „Mayavadismus“, „Monismus“,

Image
Sri Adi Shankaracharya
„Unpersönlichkeitsphilosophie“ oder „Buddhismus“. Diese Schulen vertreten die falsche Auffassung, die höchste Wahrheit sei ohne persönliche Eigenschaften. Sie flüchten dabei in verwirrende Wortspielereien, falsche Logik und in fehlerhafte Schriften. Die Anhänger des Mayavadismus schaffen eine „Wahrheit“, die ihre Aussagen oberflächlich und von Illusionen bedeckt erscheinen lässt. Somit entsteht der Begriff „Mayavadismus“ (Maya = Illusion; vada = der Pfad der).

In ihren Augen ist diese Welt falsch und jenseits dieser Welt ist nichts (allerdings ist erwähnenswert, dass von dort alles kommt!). Illusion ist alles, was es gibt, und wenn sie geht, ist nichts mehr. Somit streben sie nach einem Zustand von spiritueller Nicht – Existenz. Diese ist die Befreiung von den Schmerzen, die durch die Illusion von „maya“ entsteht. Sie strebt nach einem unbestimmten Zustand, den die Buddhisten „nirvana“ nennen.

In Wirklichkeit gründet der von den „Mayavadis“ anerkannte „spirituelle Selbstmord“ in eine Ablehnung von der eigenen Individualität. Diese Ablehnung findet ihren Ursprung in einer zeitenlosen Uneinigkeit mit dem Höchsten, „Bewussten“ Gott. „Beyond Nirvana“ erklärt deutlich, dass diese Auffassungen keine transzendentale Wirklichkeit enthalten. Diese Lügen über die spirituelle Nicht - Existenz sind nicht nur „verrückt“, sondern auch völlig grundlos. So besagt es die Vedische Weisheit.

„Beyond Nirvana“ zeigt außerdem auf, wie sich diese falschen Lehren über die Jahrhunderte hinweg verbreiteten und in welcher Vielfalt sie in unserer modernen Welt existieren. Es erkundet besonders die Philosophie von Sri Sankaracarya. Seine falschen philosophischen Auslegungen der Veden waren so einflussreich, dass jener erfolgreich den Buddhismus aus Indien vertrieb. Was die breite Masse für den „Hinduismus“ ansieht, ist eigentlich nichts anderes als das Ergebnis seines unpersönlichen Mayavadismus. Der Autor sagt hierbei: „… Es ist sicher, dass jede Philosophie, welche das klare, logische Verständnis von der Persönlichkeit des Höchsten Herrn zu mindern, zu teilen und zu verwirren versucht,
bhaktiprajnana
Srila Bhaktiprajnana Kesava Maharaja
durchaus von den irreführenden Mächten des Mayavadismus beeinflusst wurde.“ Außerdem zeigt „Beyond Nirvana“ auf, dass die Lehren von Sankaracarya nichts als eine wiederaufbereitete Form des Buddhismus sind und niemals mit der ursprünglichen, vedischen Weisheit (genannt „sanatana – dharma“) gleichgesetzt werden können.

Der Autor von „Beyond Nirvana“, Srila Bhakti Prajnan Kesava Gosvami Maharaja, war ein führender Schüler des einflussreichen, spirituellen Lehrers Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura. Dieser großartige „Acarya“ (spiritueller Meister) aus der „Gaudiya – Tradition“ lebte im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die „Gaudiya – Tradition“ ist Teil der antiken „Brahma – Madhava - Gaudiya – Sampradaya“, eine der vier Haupt – „sampradayas“ (Schülernachfolgen) des „Vaisnavismus“ (die Lehre von der Hingabe zu Sri Vishnu als die höchste Persönlichkeit).

Aus dem Vorwort der Herausgeber ...

BEYOND NIRVANA – Die Philosophie des Mayavadismus

von Srila Bhakti Prajnan Kesava Gosvami Maharaja;
Originaltitel: "Beyond Nirvana - The History of Mayavada Philosophy"
das Buch ist als deutsche Beta-Version downloadbar;


beyond_nirvanapdf Download: Beyond Nirvana ... 630 KB


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