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Manche Leute wundern sich manchmal über die rituellen Darbringungen von Nahrungsmitteln in der Vaishnava Tradition. Zu recht. Wozu bedarf es einem Allmächtigen Gott schon an Nahrungsmitteln wie eine Schale Reis, Gemüse und Früchte? Hat Er nicht gerade diese erschaffen? Ist er nicht in sich selbst zufrieden, dass Er unsere Nahrung braucht?
Krischna bittet nicht um unsere Opfergaben weil Er sie unbedingt benötigt. Vielmehr möchte Er unsere Liebe und Hingabe kosten und uns helfen unsere in Vergessenheit geratene Beziehung zu Ihm wieder herzustellen. Im Bhakti-Yoga geht es darum sich mit dem Herrn in Liebe zu verbinden und auf diese Weise all unsere Tätigkeiten zu transzendieren. Krischna selbst sagt in der Bhagavad-Gita (9.26): "Wenn mir jemand mit Liebe und Zuneigung ein Blatt, eine Blume, Früchte oder Wasser darbringt, werde ich sie akzeptieren."
In unseren Aktivitäten für Krischna ist unser Glauben zuerst mit einem Gefühl von Pflichterfüllung vermischt, später, wenn das Herz allmählich von materiellen Konzepten geläutert ist, können wir aus Liebe heraus handeln. So wie jemand seinen Geliebten nur das Beste vom Besten reicht, bringt der Gottgeweihte Krischna ausschließlich gesunde vegetarische Nahrungsmittel dar. Kochen
Vom Einkauf bis zur Zubereitung meditiert der Gottgeweihte darüber wie er Krischna zufrieden stellen kann. Ein Einkauf im Supermarkt erfordert einiges an Aufmerksamkeit. Es ist zum Beispiel notwendig sich anhand der Etiketten zu vergewissern ob ein Produkt wirklich vegetarisch ist oder nicht. Viele Nahrungsmittel enthalten Tierprodukte wie Lab (aus Kälbermägen, zur Herstellung von Käse), Gelatine (aus gekochten Knochen, Hörnern und Hufen von Mastvieh hergestellt.), Lecithin (vom Ei), und tierische Fette. Man sollte darauf achten das Produkte die Lecithin enthalten mit Sojalecithin hergestellt wurden und das sie keine Gelatine enthalten. Man sollte sich auch davon vergewissern das Käse mit makrobiologischem Lab hergestellt wurde.
Es gibt eine Reihe von Produkten die für eine Opferung zu Krischna ungeeignet sind. Krischna akzeptiert mit Freude sattvische Nahrung. Produkte die in der Erscheinungsweise der Unwissenheit sind oder die Leidenschaft erhöhen sollte man Krischna nicht anbieten. Von der Einkaufsliste zu streichen wären: Pilze, Zwiebeln, Lauchgemüse, Knoblauch, Alkohol und Tiefgefrorenes. Auch Kaffee, schwarzer Tee und Kakao werden aufgrund ihrer Wirkung auf den Geist als Rauschmittel betrachtet und können nicht geopfert werden. Anstatt Zwiebeln und Knoblauch kann man Asafaetida benutzen, statt Kakao verwenden Gottgeweihte Carob, statt koffeinhaltigen Kaffee Getreidekaffee, und statt Schwarztee, Kräuter oder Früchtetee.
Lebensmittel in der Erscheinungsweise der Tugend wie Getreide, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Gemüse, Obst und Nüsse können ohne Bedenken geopfert werden. Man sollte dabei darauf achten in einer sauberen Küche und einer ruhigen Atmosphäre zu kochen.
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