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Eine Weihnachtsbotschaft Drucken E-Mail

Alle Welten sind in Seinem Bauch und doch bindet Ihn Mutter Yasoda mit der Seidenschnur, die ihr Haar in einer Zopffrisur festhält. Er hob liebevoll den großen Berg Govardhan hoch und hielt ihn sieben Tage lang auf Seinem linken kleinen Finger. Er forderte alle Vrajabasis (Einwohnern von Vrindavana) auf: "Kommt unter den Govardhan. Ich werde euch vor den Regenstürmen Indras retten".

Happy Christmas In Virndavana tötete Er so viele Dämonen, wie etwa Aghasura und Bakasura. Er tötete Kamsa, der so stark wie 10.000 Elefanten war. Er tötete auch viele Dämonen in Dvaraka durch Bhima und Arjurna. Er tötete so viele im Mahabharata-Krieg, wie z.B. Dronacarya und Bhisma. Alle Krieger besaßen unvergleichlich starke Kräfte, aber sie wurden alle von Krishna getötet. Paundraka Vasudeva, Sisupala, Kalayavana und so viele andere Dämonen wurden auch von Ihm getötet.

Am Schluss Seiner manifesten Spiele nahm Er alle Seine Gefährten aus Dvaraka mit Sich, die scheinbar in ihre Kämpfe verwickelt waren und sich gegenseitig töteten. So beseitigte Er die Last der Erde und stieg dann mit Seinen ewigen Gefährten in Sein Reich Goloka Vrindavana auf. Er vollführte so süße Spiele. Wie barmherzig Er doch ist!

Happy Christmas Er kam als Sri Ramachandra mit Sita, Laksmana, Bharata, Sratrugna und Hanuman und in jener Form führte Er sehr Mitleiderregende, herzzerreißende Spiele aus. Ravana entführte Sita-devi und Hanuman entdeckte ihren Aufenthaltsort. Mit Hilfe der Affen und Bären baute Ramachandra eine Brücke über das Meer und Er tötete Ravana und Ravanas ganze Armee. Sita ist Ramas ewige spirituelle Energie und doch schickte Er sie fort. Dies ist ein sehr trauriges Spiel. Und warum tat Er das? Er dachte: "Menschen werden von Meinen Spielen hören oder darüber lesen und sich für Mich im hingebungsvollen Dienst (Bhakti) engagieren. Bhakti ist so mächtig und in der Lage, alle schlechten Eigenschaften fortzunehmen und stattdessen reine Liebe in ihren Herzen zu manifestieren. Sie werden befreit werden, sie werden zu Mir in Meinen Dienst kommen und glücklich werden."

Bhakti (hingebungsvoller Dienst) ist eine sehr einfache Methode, um Gott zu erreichen.

Wenn du nicht beten kannst, dann ist das einfache Entbieten respektvoller Ehrerbietung ausreichend. Wenn du Gottes Namen singst und tanzt, oder laut chantest während du gehst, oder selbst wenn du leise im Geist chantest, oder sogar wenn du deinen Hund, oder deiner Katze, oder Kuh den Namen Narayana, Krishna, oder einen anderen Namen Gottes gibst, wirst du sofort befreit werden, wie Ajamila. (siehe Fußnote 3)

Meine Bitte ist, dass du dieses menschliche Leben nicht vergeudest. Sei nicht immer damit beschäftigt, Geld zu verdienen. Selbst wenn du reicher als Bill Gates würdest, kannst du doch nicht glücklich sein. Versuche diesem einfachen Vorgang der Bhakti zu folgen. Dann wirst du von allen Unannehmlichkeiten befreit werden und du wirst für immer glücklich sein.


Anmerkungen

Fußnote 1

Prabhupada Srila Prabhupada: Die christliche Religion stammt praktisch vom Namen "Christian" u. "Krsnian" ab. Christus, das Originalwort, kommt von dem griechischen Wort "Kristo".
Dr. Weir: Gesalbt
Srila Prabhupada: Ja, dieser "Christa" ist Krishna.
Dr. Weir: Aus dem Sanskrit?
Srila Prabhupada: Ja, Krsta ist das bekannte Wort für Krsna. Und Krsna ist immer mit Tilak gesalbt. Wir folgen dem. Und soweit ich weiß, ist da eine sehr enge Beziehung zu diesem "Christian" und "Krsnia". Krsta bedeutet "Liebe", die Liebe Gottes, oder Liebe. (Ausschnitt aus Zimmerunterhaltung in London v. 4. Sept. 1971).

Vater Emanuel: Ich denke, dass Jesus als der Sohn Gottes uns allen den wahren Namen Gottes offenbart hat: Christus. Wir können Gott "Vater" nennen, aber wenn wir Ihn mit Seinem wahren Namen ansprechen wollen, müssen wir "Christus" sagen.
Srila Prabhupada: Ja, "Christus" ist eine andere Art "Krsta" zu sagen und "Krsta" ist eine andere Art, den Namen Gottes "Krsna" auszusprechen. Jesus sagte, dass man den Namen Gottes verherrlichen sollte, aber gestern hörte ich einen Theologen sagen, dass Gott keinen Namen hat, dass wir Ihn nur "Vater" nennen können. Ein Sohn mag seinen Vater "Vater " nennen, aber der Vater hat auch einen eigenen Namen. So ähnlich ist es mit dem allgemeinen Namen der Höchsten Persönlichkeit Gottes, "Gott", dessen eigentlicher Name Krsna ist. Ob du nun Gott "Christus", "Krsta", oder Krsna (Krishna) nennst, du sprichst letztlich immer dieselbe Höchste Persönlichkeit Gottes an.
Vater Emanuel: Ja, wenn wir von Gottes eigentlichem Namen sprechen, dann müssen wir "Christos" sagen. Wir haben in unserer Religion die Dreifaltigkeit: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Wir glauben, wir können den Namen Gottes nur durch Offenbarung vom Sohn Gottes erfahren. Jesus Christus offenbarte den Namen des Vaters und daher nehmen wir den Namen Christus als den offenbarten Namen Gottes an.
Srila Prabhupada: Tatsächlich gibt es keinen Unterschied "Krishna oder Christus" der Name ist derselbe. Die Hauptsache ist, den Unterweisungen der Vedischen Schriften zu folgen, die das Chanten des Namen Gottes in diesem Zeitalter empfehlen. Der einfachste Weg ist das Chanten des Maha-mantras:

Hare Krsna Hare Krsna Krsna Krsna Hare Hare;
Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare

(Science of Self Realization, Kapitel 4)

Ja, Krishna bedeutet "Der höchste Liebhaber und Geliebte". Er zieht jeden an. Es gibt ein Wort im Griechischen das heißt "Krista". Es bedeutet dasselbe: "Liebe". Und aus diesem Wort Krista ist das Wort Christus hervorgegangen. So hat dieses Wort Christus also eine Verbindung mit Krishna".
(Srimad-Bhagavatam Vortrag v. 13. April 1975).

Fußnote 2

nr-deham adyam su-labham su-durlabham
Plavam su-kalpam Guru-karnadharam
Mayanukulena nabhasvateritam
Puman bhavabdhim na taret sa Atma-ha


Diesen menschlichen Körper, der allen Nutzen im Leben schenken kann, erhalten wir automatisch durch die Naturgesetze, obgleich er sehr selten erlangt wird. Der menschliche Körper kann mit einem perfekt konstruierten Schiff verglichen werden, dessen Kapitän der spirituelle Meister ist. Die Anweisungen der Höchsten Persönlichkeit Gottes sind die günstigen Winde, die es auf dem Kurs vorantreiben. Wenn man all diese Vorteile bedenkt, muss ein Mensch, der diese menschliche Lebensform nicht nutzt, um den Ozean der materiellen Existenz zu überqueren, als der Mörder seiner eigenen Seele betrachtet werden (Srimad Bhagavatam 11.20.17).

Fußnote 3

"Ajamala" war ein Einwohner Kanyakubja (das heutige Kanauj). Er wurde von seinen Eltern erzogen, durch das Studium der Veden und dem Befolgen der regulierenden Prinzipien, ein perfekter Brahmane zu werden. Aufgrund seiner Vergangenheit fühlte sich dieser jugendliche Brahmane jedoch zu einer Prostituierten hingezogen und gab durch ihre Gemeinschaft alle regulierenden Grundsätze auf und fiel sehr tief. Ajamila zeugte mit dieser Prostituierten zehn Söhne, von denen der jüngste Narayana genannt wurde. Als die Auftragsdiener Yamarajas zurzeit von Ajamilas Tod kamen, um ihn mitzunehmen, rief er in Angst laut den Namen Narayanas, weil er sehr mit seinem jüngsten Sohn verbunden war. Dadurch erinnerte er sich an den wahren Narayana, Sri Vishnu. Obwohl er den heiligen Namen Narayanas nicht völlig frei von Vergehen chantete, wirkte er dennoch.

Sobald er den heiligen Namen "Naranyana" chantete, erschienen sofort die Auftragsdiener Sri Vishnus auf dem Schauplatz. Es entwickelte sich eine Diskussion zwischen den Beauftragten Sri Vishnus und jenen von Yamaraja und durch das Hören dieser Diskussion wurde Ajamila befreit. Dann konnte er die negative Wirkung fruchtbringender Handlungen verstehen und dann auch begreifen, wie erhaben der Prozess des hingebungsvollen Dienstes ist. (Srimad Bhagavatam 6.1, Zusammenfassung von Srila Bhaktivedanta Svami Maharaja Prabhupada)


Editorische Beratung: Pujyapad Madhava Maharaja, Sripad Brajanath dasa, Sri Prema-Prayojana dasa
Unterstützende Editorin: Hariballabha dasi
Editorin: Syamarani dasi
Übertragung und Schrift: Vasanti dasi
Deutsche Übersetzung: Indumukhi dasi
Edition: Kamalakanta dasa

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