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Srimati Gangamata Gosvamini Drucken E-Mail

Über Srimati Gangamata Gosvamini

Murwillumbah, Australien, 14. Januar 2000
Tridandisvami Sri Srimad Bhaktivedanta Narayana Maharaja

Gurudeva
BV Narayana Maharaja
Es gab ein hübsches Mädchen namens Saci devi in Ost Bengalen, und sie war die Tochter des Königs von Putiya. Vom Beginn ihres Lebens an hörte sie über Lord Krsna und gab Ihm von da an ihr ganzes Herz. Als sie ungefähr fünf Jahre alt war, verehrte sie Krsna, sang für Krsna, spielte mit Krsna und machte alles mit Ihm zusammen. Als sie ungefähr 16 Jahre alt war, wurde sie verrückt nach Ihm.

Saci devi war nicht nur hübsch, sondern auch sehr intelligent, und sie studierte Sanskrit und Bengali. Ihr Vater und ihre Mutter waren sehr um ihre Heirat besorgt, die sie vollkommen ablehnte. Sie sagte zu ihrem Vater: "Meine Hochzeit ist schon vollzogen. Es gibt keine Notwendigkeit für eine andere Heirat. Seid nicht besorgt. Ich werde nach Vrndavana gehen, dort werde ich meinen Geliebten treffen."

Sie nahm ihre Bildgestalten und war bereit, allein zu Fuß nach Vrndavana zu gehen, was eine Reise von etwa dreitausend Kilometern bedeutete. Damals gab es noch keine Flugzeuge oder irgendwelche modernen Annehmlichkeiten. Sie bereitete sich darauf vor, zu Fuß zu gehen; ihr Vater jedoch regelte alles für ihre Reise.

In Vrndavana angekommen und völlig vernarrt in den Wunsch, Krsna zu treffen, begann sie überall nach Ihm zu suchen, hierhin und dorthin wandernd. Sie ging zum Vamsivata und fragte den Vamsivata Banyan-Baum: "Wo ist Krsna? Kannst du mir sagen, wo Krsna ist?"

Es gab einen Schüler eines sehr erhabenen Geweihten, genannt Hari Dasa, der ein Nachfolger Srila Rupa Gosvamis war. Er chantete und erinnerte sich unablässig an Krsna. Auch gab er Unterricht, so wie ich ihn abends gebe, und alle Vrajavasis und Heilige und Weise in unserer Nachfolge nahmen teil. Saci devi hörte auch die Vorträge und war gefesselt. Sie sagte zu ihm: "Ich nehme Zuflucht (asraya) bei dir. Bitte gib mir die Einweihung oder ich werde sterben. Ich möchte Krsna sehen, und ich will Krsna und Radha dienen". Er war überglücklich als er das hörte. Obwohl er niemals jemanden einweihen wollte, gab er dieser hübschen Prinzessin die Einweihung.

Hari Dasa gab ihr dann Anweisungen wie zu chanten, wie sich zu erinnern, wie in der Nachfolge Srila Rupa Gosvamis zu üben sei, wie Krsna ihr Geliebter ist und wie sie Radhika dienen sollte. Er sagte ihr, dass ihr Guru (Lehrer) eine Manifestation Srimati Vishaka devis oder Sri Rupa Manjaris ist.

RadhaKrishna

Sri Hari Dasa wollte nicht, dass sie allein ist. Er erzählte ihr, dass es eine ältere Dame von ungefähr 50 Jahren gebe und dass diese Dame sehr erfahren im hari-bhajana sei. Er gab sie in die Hände jener Geweihten, genau wie Sri Caitanya Mahaprabhu Srila Raghunatha dasa Gosvamis Hände in die Hände vonSri Svarupa Damodara legte.

Nach ihrer Einweihung weinte Saci devi immer um Krsna. Sie chantete täglich mehr als einhundertausend Namen (64 Runden) harinama , und sie war darin vollkommen vertieft. Ihr Guru gab ihr niemals ein bhajana kutira (eine kleine Hütte, die fürs Chanten und Erinnern an Krsna benutzt wurde). Vielmehr sagte er ihr: "Oh, du solltest dich selbst darum kümmern. Ich habe nichts mit diesen Dingen zu tun. Du solltest es selbst handhaben".

Saci devi lebte in einem zusammengefallenen Tempel an einem Yamuna ghat (Badeplatz), und dort führte sie ihren sadhana-bhajana aus. Sie kümmerte sich nie um eigenes Prasadam, sondern ging eher von Tür zu Tür und bat um ein wenig Essen (madhukari). Sie aß nur ein Viertel eines Chapatis zu einer Mahlzeit, sie nahm nicht den ganzen oder halben. Jeder liebte sie und wollte ihr Essen geben, aber sie nahm es nie an. Sie trug nie schöne Kleidung. Sie trug nur abgetragene weiße Tücher und war damit zufrieden. Sie hatte keinen Strom und überhaupt keine Annehmlichkeiten.

Durch ständiges Hören und Kultivieren ihres Krsna Bewusstseins wurde sie völlig anspruchslos. Als sie 25 Jahre alt wurde, sprach ihr Gurudeva zu ihr: „Du solltest zum Radha-Kunda gehen, zum Ort von Srila Raghunatha dasa Gosvami und bhajana ausführen wie er es tat. Und nimm auch die nette ältere Geweihte mit".

Die weiteren 25 Jahre verblieb Saci devi im Lebensstand der Entsagung, bettelte (madhukari) und erhielt irgendwie ihr Leben. Es war kein Problem, sich selbst zu erhalten und daher übte sie Tag und Nacht ihren bhajana aus. Sie schlief selbst nachts nicht.


 
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"Das Wunderbare an der Bhagavad-Gita  ist, daß in Ihr eine ungelehrte, erlebte Weisheit sich als helfende Güte offenbart. Diese Schöne Offenbarung, diese Lebensweisheit, diese zu Religion erblühte Philosophie ist es, die wir suchen und brauchen." Hermann Hesse

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