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Verantwortung Drucken E-Mail

Wenn du geheiratet hast, warum vernachlässigst du dann deine Frau? So verhält sich kein Vaisnava. Ein Vaisnava zu sein bedeutet, daß man sehr Verantwortungsbewußt handelt. Und wenn man heiratet, dann muß man Verantwortung übernehmen. Ich gebe keinem Gottgeweihten Sannyasa, der sich nicht verantwortungsvoll verhält. Es ist besser, wenn du jetzt versuchst, deine Pflichten als Haushälter in richtiger Weise zu erfüllen und alle anderen Ideen erst einmal beiseite läßt. -  (aus einem Brief von 1972)

briefDie Heirat zwischen Mann und Frau bedeutet, daß der Ehemann immer für das Wohlergehen und den Schutz seiner Frau verantwortlich ist. Der Mann sollte nicht denken: 'Heute leben wir harmonisch zusammen, deshalb fühle ich mich verantwortlich. Aber sobald es Unstimmigkeiten gibt, mache ich mich aus dem Staub, und werde ein Sannyasi.'

Ob es deinem Ehemann nun gefällt, die Verantwortung für dich zu übernehmen, spielt keine Rolle. Er muß es tun. Es ist seine Pflicht, weil er dich als seine Frau angenommen hat. Deshalb muß er die volle Verantwortung für dich für den Rest seines Lebens übernehmen. Und du mußt wiederum bereit sein, ihm unter allen Umständen zu dienen und zu helfen, damit er im Krsna-Bewußtsein Fortschritt machen kann. Wenn der Mann im Krsna-Bewußtsein fortschreitet, wird sich auch seine Ehefrau weiterentwickeln. Doch wenn du ihm nicht hilfst und für sein Wohlergehen sorgst, wird er sich vernachlässigt fühlen und fortgehen. Daher muß jeder für den anderen in seiner Weise Verantwortung übernehmen. Da ihr nun verheiratet seid, solltet ihr beide sehr entschlossen danach streben, Krsna in Harmonie zu dienen. (1972)

Ich bin sehr überrascht von deinem Vorhaben, dein Kind einem anderen zu überlassen, auch wenn es ein Gottgeweihter ist. Für dich ist die Betreuung deines Kindes wichtiger als die Deity-Verehrung. Wenn du nicht genügend Zeit für deinen Sohn hast, dann höre mit dem pujari-Dienst auf. Du mußt dich mindestens bis zu seinem 4. Lebensjahr gut um ihn kümmern. Und wenn du danach nicht mehr für ihn sorgen kannst, so werde ich mich seiner annehmen. Diese Kinder sind uns von Krsna gegeben worden. Sie sind Vaisnavas und wir müssen sie liebevoll behüten. Sie sind keine gewöhnlichen Kinder, sie sind Vaikuntha-Kinder, und wir sind sehr glücklich, daß wir ihnen die Möglichkeit geben können, im Krsna-Bewußtsein Fortschritt zu machen. Das ist eine große Verantwortung; vernachlässige sie nicht. Es gibt keinen Grund für dich, verwirrt zu sein; denn deine Pflicht ist eindeutig. (1972)

Einn Vaisnava ist jemand, der in allen Lebenssituationen glücklich sein kann. Er freut sich, wenn er einen Dienst für Krsna ausführen darf. Sonst braucht er nur einen Platz zum Ausruhen und etwas Prasadam. Das ist alles. (1972)

Meine geliebten Kinder,
Bitte akzeptiert meine Segnungen. Ich bin sehr glücklich über eure freundlichen und liebevollen Worte zu meinem Geburtstag am Nandotsava dieses Jahres. Mein Guru Maharaj wollte, daß ich diese Bewegung für Krsna-Bewußtsein in der westlichen Welt verbreite, und ihr alle helft mit bei diesem großen Versuch. Mein spiritueller Meister wußte, daß ich dieses große Werk nicht allein schaffen würde. Deshalb hat er mir barmherzigerweise euch alle geschickt, um mir dabei zu helfen. Ich sehe euch daher als die Vertreter meines Guru Maharaj’s an, die die Rolle meiner liebevollen Schüler spielen. Bitte helft mir weiterhin bei dieser gewaltigen Aufgabe.  .......... (Antwortbrief zur Vyasa Puja, August 1972, 72-8-42)

New York, 5. Juni 1967
Meine lieben Jungen und Mädchen!
Ich fühle mich euch so sehr verschuldet, da ihr mir durch eure Gebete zu Sri Krsna das Leben gerettet habt. Dank eurer aufrichtigen Gebete rettete Krsna mein Leben. Am Dienstag wäre ich beinahe gestorben, doch durch eure Gebete blieb ich am Leben. Nun geht es mir schon etwas besser und allmählich werde ich wieder gesund. Jetzt habe ich wieder die Hoffnung, euch wiederzusehen und mit euch Hare Krsna zu chanten. Ich freue mich sehr über eure spirituelle Entwicklung und ich hoffe, daß ihr bei eurem Fortschritt im Krsna-Bewußtsein keine Schwierigkeiten habt. Ihr habt alle meine Segnungen und ich bin sicher, daß ihr weiterhin Hare Krsna chantet


Ich danke euch nochmals sehr herzlich,
Euer wohlmeinender Freund
A. C. Bhaktivedanta Swami

 

 
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"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes."

Alexander von Humboldt (1769-1859, Begründer der wissenschaftl. Erdkunde)

 
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