| Dhyana Yoga |
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Seite 3 von 3 Atma (Seele) und Paramatma (Überseele) Im physischen Körper befinden sich zwei Seelen. Die eine sind wir, der individuelle atma, und die andere ist der uns sehr nahe Paramatma, die Überseele bzw. Gott. Paramatma, Gott, befindet sich in unserem Herzen und ist sehr gütig. Diejenigen die Astanga-Yoga ernsthaft praktiziert haben und in den Zustand der Trance gelangt sind, können Paramatma in ihrem Herzen sehen. Der Paramatma ist nur einer, doch Er befindet sich in allen Wesen. Er ist zu allen Zeiten gegenwärtig, beobachtet und wartet voller Geduld. Sobald man sich auf die Entdeckung der transzendentalen Wahrheit macht, gibt Er vom Herzen her gute Ratschläge. Wenn jemand aufrichtig zu Gott betet: "Oh, Gott, wo bist Du? Wer bist Du? Wie kann ich Dich finden?", dann gewährt der Paramatma durch das Medium der Intelligenz Führung. Der Paramatma kann uns führen, obwohl wir nicht in der Lage sind, Ihn wahrzunehmen. Zum Beispiel, mag jemand: plötzlich die Idee bekommen: "Geh doch mal zum Hare Krishna Tempel" seine Intelligenz sagt dann dazu: "Das ist eine gute Idee" Er weiß nicht wie diese Idee auf einmal in seinen Geist kommt. Sie kommt vom Paramatma, der durch das Medium der Intelligenz Führung gewährt, weil man den Wunsch hat, Gott kennen zu lernen. Auf diese Weise wird man zu Menschen und Orten geführt, wo man etwas über Gott erfahren kann, und nach und nach versteht man mehr und mehr, wer Gott ist und wie man Ihn erreichen kann. Das Ergebnis von Dhyana- Yoga besteht darin, diesen Paramatma, der sich sowohl in den Herzen aller Lebewesen als auch in jedem einzelnen Atom des Universums befindet; zu sehen. Paramatma ist der alldurchdringende Aspekt Gottes. |



Er begleitet uns, wo immer wir auch hingehen, doch können wir ihn nicht wahrnehmen, da unser Bewusstsein auf die falsche Richtung gelenkt ist. Durch das Yogasystem kann die Ausrichtung des Geistes umgekehrt und auf das Innere gerichtet werden, und dann werden wir in der Lage sein, Gott in unserem Herzen zu erkennen. Die Yogis., die in der Meditation die Vollkommenheit erreicht haben, beschreiben diese im Herzen weilende Form Gottes wie folgt: "Er steht in einer vierarmigen Form auf einer transzendentalen Lotosblume. Eine seiner Hände hält das 

