| Sadhu Sanga |
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Übersetzung des Verses: 5.12.12, aus dem Srimad Bhagavatam: Verehrter König Rahugana, man kann die Absolute Wahrheit nicht erkennen, wenn man nicht die Möglichkeit bekommt, sich den ganzen Körper mit dem Staub der Lotusfüße eines großen Gottgeweihten einzureiben. Man kann die Absolute Wahrheit nicht erkennen, indem man einfach das Zölibat befolgt, die Regeln und Vorschriften des Haushälterlebens strikt einhält, das Heim als Vanaprastha verlässt und Sannyasa annimmt oder indem man sich strenge Bußen auferlegt, wie sich im Winter unter Wasser aufzuhalten oder sich im Sommer unter der sengenden Hitze der Sonne mit Feuer zu umgeben. Es gibt zwar viele Vorgänge, um die Absolute Wahrheit zu verstehen. Aber sie wird nur demjenigen offenbart, der die Barmherzigkeit eines reinen Gottgeweihten erlangt hat. Obwol sich der Titel Sadhu im allgemeinen auf einen Gottgeweihten bezieht, sollten wir verstehen, dass damit ein Geweihter Krishnas gemeint ist, der sehr fortgeschritten ist. Solche Geweihten sind als mahat (große Seelen) oder bhagavatas ( Geweihte die die Charaktere Gottes verkörpern) bekannt. Die Eigenschaften eines Sadhus werden im Srimad Bahagavatam beschrieben: Sie sehen alle Lebewesen mit gleicher Sicht. Sie sind völlig friedvoll da ihre Intelligenz stets auf den Herrn gerichtet ist. Sie sind heilig, was bedeutet, dass sie niemals Fehler in anderen sehen und sie sind völlig in ihrer liebevollen Beziehung zum höchsten Herrn versunken. Sie besitzen keine Anhaftung an Personen die in materiellen Sinnengenuss vertieft sind, noch an Frauen, Kinder oder Besitz. Sie haben nicht den Wunsch mehr Dinge anzunehmen, als für die Erhaltung ihres Körpers notwendig ist. Die Gemeinschaft mit höchst fortgeschrittenen Geweihten, die die oben erwähnten Eigenschaften besitzen wird sadhu-sanga genannt. Es bedeutet nicht nur in der unmittelbaren Gemeinschaft von ihnen zu sein sondern auch, sie aufzusuchen, bei ihnen zu bleiben, ihnen achtungsvolle Ehrerbietungen darzubringen, ihnen so weit wie möglich zu dienen, spirituelle Anweisungen von ihnen zu bekommen, spirituelle Tätigkeiten unter ihrer Anleitung auszuführen, ihr Verhalten zu beobachten, ihren Fußspuren zu folgen, ihre Gemütstimmung anzunehmen und sein Leben, gemäß ihrer Anweisungen zu gestalten. Srila Rupa Gosvami definiert in seinem Bhakti-Rasamrta-Sindhu, welche Art von Sadhu-Sanga wir aufsuchen sollten: sajatiyasaye snigdhe sadhau sangah svato vare. Er sagt das wir mit Geweihten Gemeinschaft pflegen sollten, die weitaus fortgeschrittener sind als wir, die weichherzig sind und in der Gemütstimmung des Dienstes zu Krishna vertieft sind, nach der wir streben. dadathi pratigrhnati Gabenverschenken, Gabenannehmen, Sich-vertraulich-Mitteilen, Vertrauliche-Fragen-Stellen, Prasad-Annehmen und Prasad-Anbieten, sind die sechs Merkmale der Liebe zwischen Gottgeweihten. (Sri Upadesamrta; Vers 4) Ähnliche Beiträge |




